Das Ausstellungskonzept: tip.top.
Produkte „Made in Germany“ und deutsche Wertarbeit sind weltweit als Exportschlager für ihre Qualität berühmt. Die Präsentation des German Design Loft beruht auf dem Gedanken, diese Qualität der Exponate im Detail der Verarbeitung zu zeigen. So liegen die Objekte verkehrt herum auf der Seite oder auf dem Kopf – auf erhobenen Podesten, bedruckt mit invertierten Grundrissgrafiken, die auf den Maßstab von etwa 1:2 vergrößert sind.
Diese neue Perspektive ermöglicht den Blick „dahinter“ und zeigt zudem auch die dem Besucher bekannten Produkte in einem neuen Kontext. Die invers dargestellten Grundrisse von Standardwohnungen aus dem „Neufert“ nehmen Bezug auf die Entwurfslehre für Architekten und stellen so die idealisierte „Standard-Wohnung“ für die Möblierung dar. Ebenso nehmen die Grundrisse spielerisch Bezug auf die verkehrt herum gezeigten Exponate. Ein umlaufender Teppichausschnitt fasst die Podeste mit den Exponaten räumlich zusammen.
Besucher des German Design Loft werden so angeregt, bekannte Objekte aus neuer Perspektive zu erleben und mit dem Blick hinter die „Schauseite“ auch ein Verständnis für die Qualität und Hochwertigkeit der Produkte zu bekommen.


